Trigger Point
Die Triggerpunkt-Therapie ist eine manuelle Behandlungstechnik, die zur Linderung von Muskelschmerzen eingesetzt wird. Triggerpunkte sind kleine Spannungsbereiche in der Skelettmuskulatur, die übermäßig reizbar sind. Wenn diese Punkte berührt oder stimuliert werden, können sie sowohl in der Umgebung als auch in anderen Teilen des Körpers Schmerzen verursachen (referred pain).
Triggerpunkte entstehen oft durch chronische Muskelverspannungen, Verletzungen, Fehlhaltungen oder körperliche Überlastung. Sie zeichnen sich durch kleine Knoten oder Verhärtungen im Muskel aus, die bei Berührung empfindlich oder schmerzhaft sind.
Die Triggerpunkt-Therapie kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, basiert aber im Allgemeinen auf manuellen Drucktechniken oder mit speziellen Instrumenten.
Die wichtigsten Methoden:
Ischämische Massage: Auf den Triggerpunkt wird ein statischer Druck ausgeübt, der allmählich bis zu einem für den Patienten erträglichen Maß gesteigert wird. Dieser Druck wird für einen kurzen Zeitraum (30 Sekunden bis einige Minuten) aufrechterhalten, bis eine Verringerung der Muskelspannung oder des Schmerzes zu beobachten ist.
Myofasziale Entspannungstechniken: Arbeit an den Muskelfaszien (Bindegewebe, das die Muskeln umgibt), um Spannungen zu lösen und die Muskelbewegung zu verbessern.
Dehnung: Nach der Behandlung des Triggerpunkts wird der Muskel sanft gedehnt, um die Flexibilität zu verbessern und die Bildung neuer Triggerpunkte zu verhindern.
Vorteile der Triggerpunkt-Therapie
Verringerung von lokalen und übertragenen Schmerzen
Verbesserte Beweglichkeit
Entspannung der Muskeln
Vorbeugung von weiteren Verletzungen
Verbesserung der Körperhaltung
Mit Physiotherapie-Verordnung
Dauer: 25 Min. / 40 Min.
Kosten: zu Lasten der Grundversicherung
Privat
Dauer: 60min.
Kosten: 144.